Hätten Sie das so schnell erwartet?

Der gesamte Markt befindet sich insgesamt in einer Umformung auf die Anforderungen der Nachhaltigkeit und der Automatisierung. Will man zukunftsfähige Produkte in den Markt bringen, muss man Sie ab sofort zuerst an diesen Anforderungen ausrichten.

In Folge dieser Neuausrichtung verschwinden unsinnige Verpackungen und die Produktion von Bauteilen und Formen vor Ort werden wieder ein Thema, weil es nicht angehen kann, dass Billigprodukte und Billigwerkzeuge aus Asien importiert werden ohne die entstandene Emission mit zu bewerten.

Durch verbesserte Informationen und Differenzierung muss das entstandene verzerrte Bild im Bereich der Kunststoffverarbeitung wieder in aller Offenheit und Sachlichkeit korrigiert werden. Auch das muss mit einem Nachweis der Nachhaltigkeit erfolgen, was bereits möglich ist, denn für viele Bio-Kunststoffe kann man es in der Datenbank „GABI“ nachlesen und vergleichen.

Gerade in schwierigen Zeiten sind Messen und Veranstaltungen wichtig, um die neue Ausrichtung jetzt gemeinsam umzusetzen.

Viele nachhaltige Technologien und Produkte konnten in der Kunststoffverarbeitung nicht umgesetzt werden, weil das Sparen unter dem Motto „Geiz ist geil“ ihre sinnvolle Nutzung seit Jahrzehnten verhindert.

Hier ist dann auch der Verbraucher gefordert, sich gegen dieses Motto zur Wehr zu setzen und Produkte von Unternehmen, die so argumentieren, nicht mehr zu erwerben. Damit der Verbraucher die nachhaltige Herstellung klar erkennen kann, benötigen wir eine Kennzeichnung z.B. ähnlich dem „fair-trade“ bei anderen Produkten.

Auf dem Technologietag für Produktentwicklung, Formenbau und Produktion am 14.02.2020 in Hannover Langenhagen werden Nachhaltigkeitskonzepte vorgestellt und viele neue Ideen dazu diskutiert.

Aber es gibt auch neue Ergebnisse: Die Zusammenfassung des Forschungsprojektes „BioMat“ zum Einsatz von Biokunststoffen wird vorgestellt.

Der WBA aus Aachen stellt sogar die Frage:

„Ist der Werkzeugbau bereit für eine Revolution?“

 

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