Trouble-Shooting für Kunststoffbauteile und Spritzgusswerkzeuge
Bauteilprobleme analysieren & beheben – mit professionellem Trouble‑Shooting
Viele Formteilfehler entstehen schon in der frühen Produktentwicklung, wenn entscheidende Aspekte der Herstellbarkeit nicht berücksichtigt werden.
Mit unserem Trouble‑Shooting-Ansatz und Design for Manufacturing (DfM) stellen wir sicher, dass ein Bauteildesign nicht nur optisch überzeugt, sondern auch für die effiziente Fertigung mit einem Formwerkzeug und den gesamten Spritzgießprozess optimiert ist. Denn ein schönes Bauteil, das sich nicht wirtschaftlich herstellen lässt, hilft am Ende niemandem.
Mit der richtigen Herangehensweise, gezielten Simulationen, Machbarkeitsanalysen und professionellem Trouble‑Shooting lassen sich Formteilfehler bereits in dieser Phase nahezu vollständig vermeiden. Das Optimierungspotenzial liegt hier bei fast 100 %.
Je später im Entwicklungsprozess Änderungen vorgenommen werden, desto mehr sinkt dieses Potenzial. In späten Projektphasen ist häufig nur noch eine Fehlerbegrenzung möglich. Diese kann technische Probleme lösen, ist aber selten wirtschaftlich.
Trotzdem ist es nie zu spät für Trouble‑Shooting und Optimierungen: Auch wenn sich nicht mehr das volle Potenzial ausschöpfen lässt, können wir durch gezielte Anpassungen sicherstellen, dass Ihr Produkt die gewünschte Qualität erreicht und in die Serienreife geht.
Um bestehende Probleme zu beheben, setzen wir auf FEM-Berechnungen, Spritzgießsimulationen und unser bewährtes Trouble‑Shooting, um Schwachstellen zu identifizieren. Anschließend optimieren wir sowohl das Bauteildesign als auch das Werkzeug – etwa durch eine angepasste Angussgestaltung. Auf diese Weise sorgen wir dafür, dass Ihr Bauteil künftig allen Anforderungen standhält.
Unser Angebot:
- Formteilfehler interpretieren
- Bauteiloptimierung durchführen
- Konstruktive Lösungen erarbeiten
- Lösungen und Simulationen überprüfen
- CT zur Reduzierung von Musterungsschleifen
Ihre Vorteile:
- Durch Simulation und FEM gesicherte Optimierungsvorschläge
- Behebung von Formteilfehlern
- Weniger Musterungsschleifen
- Vermeidung von Fehlerquellen in der Zukunft
Formteilfehler, die man vermeiden kann
Bindenaht
Entlüftung
Brenner
Vakuole
Wandstärken-Rippenverhältnis
Verzug
Aus Fehlern lernen – Trouble‑Shooting für Kunststoffteile
Jeder Fehler ist auch eine Erfahrung, aus der sich wertvolles Wissen ableiten lässt. Damit Sie nicht alle Fehler selbst machen müssen und sich Probleme nicht wiederholen, dokumentieren wir Ursachen und archivieren bewährte Problemlösungen.
Mit diesem Ansatz steht Ihnen unser Trouble‑Shooting zur Verfügung, um mögliche Defekte schnell, präzise und wirtschaftlich zu beheben und zukünftige Fehler nachhaltig zu verhindern.
Typische Probleme bei Kunststoffbauteilen
Bei der Umsetzung von Kunststoffteilen können zahlreiche Fehlerbilder auftreten. Dazu gehören unter anderem:
- Dieseleffekte, Brenner, Schlieren, Verzug, Einfallstellen, Fadenbildung
- Ungünstige Angussdefinition oder falsche Angussposition, kalter Propfen, fehlender Totkanal
- Deformation bei Entformung, Belagbildung im Werkzeug, sichtbare oder schwache Bindenaht
- Freistrahlbildung, gerissenes Filmscharnier, Gasblasen, schwarze Wolken, matte Stellen
- Hofbildung, Glanzunterschiede, unzureichende Werkzeugtemperierung, Schallplatteneffekt
- Grat, sichtbarer Auswerferabdruck, Weißbruch, Spanungsrisse, Lufteinschlüsse, Vakuolen, Entformungsriefen
Unser Ansatz: Fehleranalyse & Dokumentation
Wir analysieren den Fehler, erstellen einen klaren Lösungsweg und beseitigen das Problem – auch gemeinsam mit Partnern aus unserem Netzwerk. Anschließend dokumentieren wir die Ursache so, dass der Fehler künftig nicht mehr auftreten kann.
👉 Ihr Problem ist unsere Aufgabe . unser Trouble-Shooting macht Ihr Bauteil wieder fit für die Serie.